Nearshore für DACH

Nearshore Softwareentwicklung aus Polen — für den DACH-Raum

Individualsoftware · Integrationen · DSGVO · CET-Zeitzone

Wir entwickeln maßgeschneiderte Software aus Polen für Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz — in Ihrer Zeitzone, nach EU-Recht und mit deutschsprachiger Kommunikation. Warschau ist 1–2 Flugstunden entfernt, und das Team bringt über 20 Jahre Erfahrung aus IT-Projekten für Privatwirtschaft und öffentlichen Sektor mit. Und ohne die Risiken klassischer Offshore-Modelle.

In Zahlen

20+Jahre Projekterfahrung im Team
50+umgesetzte IT-Projekte
0 hZeitversatz — dieselbe Zeitzone (CET) wie DACH
22.000Nutzer im groessten vom Gruender verantworteten Rollout (KG PSP)
20,3 Mio. PLNBudget dieses vom Gruender verantworteten Projekts
1–2 hFlugzeit Warschau ↔ DACH

Warum Nearshore in Polen?

Polen ist kein Offshore-Ziel am anderen Ende der Welt, sondern Ihr Nachbar in der EU. Sie arbeiten in derselben Zeitzone (CET), mit überlappenden Arbeitszeiten, kurzen Reisewegen (Warschau ist 1–2 Flugstunden entfernt) und einer Ingenieurskultur, die für DACH-Standards bekannt ist.

Das bedeutet Abstimmung wie mit einem lokalen Team. Der Kostenvorteil ergibt sich aus Standort und Teamstruktur — seinen Umfang klären wir im Gespräch, weil er von Projektzuschnitt und Teamprofil abhängt.

Nearshore, Offshore oder Inhouse — was unterscheidet die Modelle?

Nearshoring bedeutet Entwicklung in einem geografisch nahen Land in derselben Zeitzone; Offshoring verlagert sie in einen entfernten Rechts- und Zeitraum ausserhalb der EU. Der Unterschied liegt vor allem in Zeitzone, Rechtsrahmen und Reisezeit — nicht primär im Stundensatz.

Der Kostenvorteil ergibt sich aus Standort und Teamstruktur. Wir nennen dazu bewusst keine Prozentzahl: ohne Ihren konkreten Vergleichsfall sagt sie nichts aus. Den Umfang klären wir im Gespräch.

Vergleich der Liefermodelle — qualitativ, ohne Preisspalte.
KriteriumInhouse DACHNearshore EU (Polen)Offshore ausserhalb der EU
ZeitzoneCETCET — identisch, kein Zeitversatz3–8 Stunden Versatz
DatenlageEUEU — Code, Repositories und Daten im EU-RaumDrittland, Transfer nach Art. 44 ff. DSGVO zu prüfen
Vertragsrahmendeutsches RechtEU-Recht, Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVOabhängig vom Rechtsraum
Vor-Ort-Terminedirekt1–2 Flugstunden von DACHFernreise
Sprache im ProjektDeutschDeutsch und Englisch im Projektteammeist Englisch
Verantwortung für das Ergebnisinternin unserer Vertragspraxis beim Auftragnehmer (Werkvertrag), PMO-gestütztvertraglich zu regeln
Exit und WissenstransferinternÜbergabe und Code-Eigentum vertraglich fixiertvertraglich zu regeln

Was Sie bekommen

Maßgeschneiderte Software statt starrer Lizenzen: Webanwendungen, Portale, CRM- und ATS-Systeme, Integrationen und Automatisierung — zugeschnitten auf Ihre Prozesse. Vom ersten Scoping bis zu Go-live und Betrieb.

Geführt mit Projektdisziplin (PMO, Agile, PRINCE2). Unser Team hat Rollouts im Maßstab tausender Nutzer und Budgets bis 20 Mio. PLN umgesetzt — diese Erfahrung skalieren wir auf Ihr Vorhaben.

Recht & Sicherheit — auf DACH-Niveau

Ihre Daten bleiben in der EU. Wir arbeiten DSGVO-konform, schließen einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach deutschem Standard und verankern Sicherheit von Grund auf in der Architektur.

Datenstandort und Auftragsverarbeitung: Als IT-Dienstleister aus Polen betreiben wir Anwendungen, Datenbanken und Repositories innerhalb der EU. Der AVV nach Art. 28 DSGVO regelt Zweck, Umfang und Dauer der Verarbeitung; technische und organisatorische Maßnahmen, ein Rollen- und Zugriffskonzept nach dem Prinzip der geringsten Rechte sowie der Umgang mit Unterauftragsverarbeitern werden dabei ausdrücklich benannt und dokumentiert. Wir unterstützen Ihre DSGVO-Konformität technisch und organisatorisch — die rechtliche Bewertung bleibt bei Ihrem Datenschutzbeauftragten.

Rechte am Code und geistiges Eigentum: In der Vertragspraxis gehen die Vermögensrechte an dem für Sie entwickelten Code mit Abnahme und Bezahlung auf Sie über — inklusive der vereinbarten Nutzungsarten, der Dokumentation und der grafischen Entwürfe. Eingesetzte Open-Source-Bibliotheken weisen wir mit ihren Lizenzbedingungen aus, damit klar ist, was Ihnen exklusiv gehört und was unter einer Fremdlizenz steht. Zum Ende der Zusammenarbeit übergeben wir Repositories, Build-Pipelines und Zugänge vollständig. Das beschreibt unsere Vertragspraxis und ersetzt keine Rechtsberatung.

Verträge, Dokumentation und Kommunikation auf Deutsch und Englisch — nachvollziehbar und revisionssicher.

Werkvertrag oder Arbeitnehmerüberlassung — woran Sie den Unterschied erkennen

Bei Nearshore ist die Vertragsform die erste Frage jeder Einkaufs- und Rechtsabteilung, und sie entscheidet sich nicht am Etikett auf dem Deckblatt, sondern an der gelebten Praxis. Beim Werk- oder Dienstvertrag schulden wir ein Ergebnis oder eine Leistung und führen unser Team selbst: Aufgaben verteilt unsere Projektleitung, nicht Ihre. Werden dagegen einzelne Entwickler dauerhaft in Ihre Organisation eingegliedert und direkt von Ihren Führungskräften angewiesen, spricht das für Arbeitnehmerüberlassung — die in Deutschland erlaubnispflichtig ist.

Woran Sie es im Alltag erkennen: Gibt es einen beschriebenen Leistungsgegenstand mit Abnahmekriterien, oder nur „Kapazität"? Wer priorisiert die Tickets einer einzelnen Person — unsere Projektleitung oder Ihre? Läuft die Kommunikation über eine benannte Verantwortliche auf unserer Seite, oder direkt in Ihre Linienhierarchie? Sind Urlaub, Ersatz und Auslastung unser Thema oder Ihres? Je öfter die Antwort „bei uns im Haus" lautet, desto eher liegt Überlassung vor — unabhängig davon, wie der Vertrag überschrieben ist.

So halten wir es: Wir liefern gegen einen beschriebenen Leistungsgegenstand mit Abnahme, stellen eine feste verantwortliche Ansprechperson auf unserer Seite und führen unser Team selbst — auch dann, wenn eine einzelne Rolle Ihr bestehendes Team verstärkt. Wünschen Sie ausdrücklich ein Überlassungsmodell, sagen wir das offen und klären vorab, unter welchen Voraussetzungen es zulässig wäre, statt es unter einer Werkvertrags-Überschrift zu verstecken. Das beschreibt unsere Vertragspraxis und ersetzt keine Rechtsberatung — die Bewertung Ihres konkreten Falls gehört zu Ihrer Rechtsabteilung.

Erfahrung, auf die Sie sich stützen können

Die Erfahrung unseres Teams umfasst Projekte u. a. für: T-Mobile, Play, BNP Paribas, BGK, NTT, Metro Group, PKN Orlen — als Projekterfahrung des Teams, nicht als Kundenliste von Primessio.

Konkret heißt das: 20+ Jahre Projekterfahrung, über 50 umgesetzte Projekte, Erfahrung aus Projekten mit Teams von 5 bis 75 Personen und Budgets bis 20 Mio. PLN (Rollout KG PSP: 20,3 Mio. PLN, rund 22.000 Nutzer). Diese Erfahrung bringen wir in Ihr Vorhaben ein — unabhängig davon, ob es um eine einzelne Rolle oder ein vollständiges Team geht.

Wer bei uns mit Ihnen auf Deutsch spricht

Ihr fester Ansprechpartner ist Dariusz Wtykło, Inhaber und CEO von Primessio. Die Kommunikation im Projekt läuft auf Deutsch und Englisch, und die Projektleitung liegt bei einer benannten Person — nicht bei einem Ticketsystem.

  • Basis Warschau — 1–2 Flugstunden von DACH, Vor-Ort-Termine nach Absprache
  • Gleiche Zeitzone (CET), überlappende Arbeitszeiten ohne Zeitversatz
  • Daten, Repositories und Verträge im EU-Raum; Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO
  • 20+ Jahre Projekterfahrung im Team, 50+ umgesetzte IT-Projekte
  • Methodik: PRINCE2, Agile, IPMA

So läuft die Zusammenarbeit

Wir beginnen mit einem klaren Scoping: Ziel, Prozesse, Umfang. Daraus wird ein Modell (Festpreis oder Time & Material), kurze Sprints mit sichtbarem Fortschritt und ein fester Ansprechpartner, der Verantwortung für das Ergebnis übernimmt.

Der Einstieg ist nicht an eine Mindestteamgröße gebunden: Er reicht von einem einzelnen Spezialisten, der Ihr bestehendes Team punktuell verstärkt (Team-Erweiterung bzw. Staff Augmentation), bis zu einem dedizierten Team, das einen eigenen Bereich Ihrer Roadmap übernimmt. Welches Modell passt, ergibt sich aus Umfang und Verantwortungsschnitt — nicht aus einer festen Untergrenze.

Go-live ist für uns der Beginn der Zusammenarbeit, nicht ihr Ende: Wir betreiben, optimieren und entwickeln weiter.

Onboarding: was Sie vorbereiten sollten

Damit ein Entwicklungsteam aus Polen zügig an einem bestehenden Projekt andocken kann, hat sich diese Vorbereitung bewährt:

Zugänge zu Repository, CI/CD und Ticketsystem · eine lauffähige lokale bzw. Staging-Umgebung · eine kurze Architekturübersicht samt bekannter Schwachstellen · benannte Ansprechpartner für fachliche Fragen · eine Definition of Done und ein klarer Freigabeprozess · eine Sprachregelung im Team · ein fester Rhythmus für Planung, Review und Reporting · eine Regelung zum Umgang mit produktionsnahen Testdaten.

Je vollständiger diese Punkte vorliegen, desto früher liefert das Team fachlich — fehlt einer, klären wir ihn gemeinsam im Scoping, bevor die erste Zeile Code entsteht.

Wofür Unternehmen uns holen

Individualsoftware

Webanwendungen, Portale und Systeme, zugeschnitten auf Ihre Prozesse.

Integrationen & Automatisierung

Wir verbinden Ihre Systeme und automatisieren manuelle Abläufe.

Team-Erweiterung (Staff Augmentation)

Einzelne erfahrene Rollen verstärken Ihr bestehendes Team — Sie führen den Backlog, wir liefern in der CET-Zeitzone und berichten in Ihrem Rhythmus. Ein- und Ausstieg bleiben planbar.

Ablösung teurer Lizenzen

Maßgeschneiderte Lösungen statt starrer Standardsoftware.

KI im Unternehmen

KI-Implementierungen dort, wo sie Arbeit verkürzen und Qualität steigern.

Betrieb & Weiterentwicklung

Wartung, Optimierung und Roadmap nach dem Go-live.

Häufige Fragen

Wie viel günstiger ist Nearshore in Polen?

Der Kostenvorteil ergibt sich aus Standort und Teamstruktur — seinen Umfang klären wir im Gespräch, weil er vom Projektzuschnitt und vom Teamprofil abhängt. Was gleich bleibt: vergleichbare Qualität und keine Reibung klassischer Offshore-Modelle (Zeitzone, Sprache, Kultur).

Wie funktioniert die Zusammenarbeit über die Distanz?

In Ihrer Zeitzone (CET), mit überlappenden Arbeitszeiten, festem Ansprechpartner und kurzen Sprints. Warschau ist von DACH in 1–2 Flugstunden erreichbar.

Bleiben unsere Daten in der EU — und wird die DSGVO von Anfang an mitgedacht?

Ja. Anwendungen, Datenbanken und Repositories liegen innerhalb der EU, und der Datenschutz ist Teil des Entwurfs, nicht eine Nachrüstung am Ende. Wir schließen einen AVV nach Art. 28 DSGVO und deutschem Standard, dokumentieren die technischen und organisatorischen Maßnahmen sowie eingesetzte Unterauftragsverarbeiter und unterstützen Ihre DSGVO-Konformität technisch — die rechtliche Bewertung bleibt bei Ihrem Datenschutzbeauftragten.

Wem gehört der Code, den Sie entwickeln?

Ihnen. In unserer Vertragspraxis gehen die Vermögensrechte an dem für Sie entwickelten Code mit Abnahme und Bezahlung auf Sie über — samt Dokumentation und grafischen Entwürfen. Verwendete Open-Source-Bibliotheken weisen wir mit ihren Lizenzen aus, und zum Ende der Zusammenarbeit übergeben wir Repositories und Zugänge vollständig.

Ab welcher Teamgröße lohnt sich Nearshore — reicht ein einzelner Entwickler?

Ein einzelner Spezialist genügt bereits, wenn er eine klar abgegrenzte Rolle in Ihrem bestehenden Team übernimmt (Team-Erweiterung bzw. Staff Augmentation). Geht es um einen eigenständigen Bereich Ihrer Roadmap, ist ein dediziertes Team der bessere Zuschnitt. Ausschlaggebend sind Umfang und Verantwortungsschnitt, nicht eine feste Mindestgröße — die Erfahrung im Team reicht von Projekten mit 5 bis 75 Personen.

Welche Erfahrung bringt das Team mit?

Die Erfahrung unseres Teams umfasst Projekte u. a. für: T-Mobile, Play, BNP Paribas, BGK, NTT, Metro Group, PKN Orlen. Diese Projekte wurden nicht als Primessio erbracht; wir führen sie als Projekterfahrung des Teams, nicht als Kundenliste. Dazu kommen 20+ Jahre Projekterfahrung, über 50 umgesetzte Projekte und Rollouts bis zu 20 Mio. PLN Budget und rund 22.000 Nutzern.

Was müssen wir vorbereiten, bevor ein Team aus Polen an unser bestehendes Projekt andockt?

Zugänge zu Repository, CI/CD und Ticketsystem, eine lauffähige lokale bzw. Staging-Umgebung, eine kurze Architekturübersicht mit bekannten Schwachstellen, benannte fachliche Ansprechpartner, eine Definition of Done samt Freigabeprozess, eine Sprachregelung, einen festen Rhythmus für Planung, Review und Reporting sowie eine Regelung zum Umgang mit produktionsnahen Testdaten. Fehlende Punkte klären wir gemeinsam im Scoping.

Ist das nicht dasselbe Risiko wie Offshore (Asien)?

Nein. Polen liegt in der EU und in Ihrer Zeitzone, mit europäischer Ingenieurskultur, ohne Nacht-Schichten und ohne rechtliche Grauzonen. Nearshore ist nicht Offshore.

Woran erkennen wir, ob unser Nearshore-Team ein echter Werkvertrag ist und keine verdeckte Arbeitnehmerüberlassung?

An der gelebten Praxis, nicht an der Überschrift des Vertrags. Beim Werk- oder Dienstvertrag gibt es einen beschriebenen Leistungsgegenstand mit Abnahmekriterien, unsere Projektleitung verteilt die Aufgaben, die Kommunikation läuft über eine benannte Verantwortliche auf unserer Seite, und Urlaub, Ersatz und Auslastung sind unser Thema. Werden dagegen einzelne Entwickler dauerhaft in Ihre Organisation eingegliedert und direkt von Ihren Führungskräften angewiesen, spricht das für Arbeitnehmerüberlassung, die in Deutschland erlaubnispflichtig ist. Wir liefern gegen einen beschriebenen Leistungsgegenstand und führen unser Team selbst — auch dann, wenn eine einzelne Rolle Ihr Team verstärkt. Das beschreibt unsere Vertragspraxis und ersetzt keine Rechtsberatung.

In welcher Sprache läuft die Kommunikation?

Deutsch und Englisch — Verträge, Dokumentation und Abstimmung. Inhalte erstellen wir in Transkreation je Markt.

Wie starten wir?

Mit einem kurzen Scoping-Gespräch. Sie schildern Ziel und Prozesse, wir schlagen Umfang, Modell (Festpreis oder T&M) und einen Fahrplan vor.

Sprechen wir über Ihr Projekt

Schildern Sie Ihr Vorhaben — wir liefern maßgeschneiderte Software aus Polen, in Ihrer Zeitzone und nach EU-Recht.

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