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Software-House auswählen: 10 Fragen vor dem Vertrag
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Ein gutes Software-House erkennen Sie daran, dass es bei Ihrem Geschäftsziel ansetzt, nicht bei der Technologie — und klar sagt, was sich lohnt und was nicht. Stellen Sie vor dem Vertrag 10 Fragen zu Code-Eigentum, Preismodell, Risikomanagement und dazu, wer Ihr Projekt tatsächlich führt.
10 Fragen, die die Wahrheit über den Anbieter zeigen
- Wer führt mein Projekt tatsächlich — und welche Erfahrung hat diese Person? (Keine „Firma”, sondern ein Mensch.)
- Setzen Sie beim Geschäftsziel und bei den Prozessen an oder bei der Technik?
- Wem gehören Code und Urheberrechte nach Projektende?
- Wie kalkulieren Sie — Festpreis oder Time & Material — und was umfasst der Preis?
- Wie steuern Sie Risiko und Änderungen am Umfang?
- Wie laufen Kommunikation und Fortschrittsreporting? Wer ist mein Ansprechpartner?
- Zeigen Sie vergleichbare Umsetzungen und prüfbare Referenzen?
- Wie testen und sichern Sie Qualität und Sicherheit?
- Was passiert nach dem Go-live — Betrieb, SLA, Weiterentwicklung?
- Werde ich am Ende nicht abhängig (Vendor-Lock-in)?
Warnsignale
- Preis ohne Leistungsbeschreibung und „wir machen alles”.
- Keine klare Antwort zum Code-Eigentum.
- Anonymes Team — unklar, wer das Projekt führt.
- Versprechen ohne Risiko und ohne Wort zu Tests, Sicherheit und Betrieb.
Software-House, Agentur oder Freelancer?
Ein Freelancer ist oft am günstigsten, aber ein einzelner Risikopunkt. Eine Kreativagentur baut eine gute Website, stemmt aber selten ein komplexes System. Ein Software-House verbindet Engineering mit Projektdisziplin (PMO) — die Wahl, wenn Integrationen, Daten, Skalierung und Ergebnisverantwortung im Spiel sind.
Zielen Sie auf den DACH-Markt oder sitzen dort, lohnt sich das Nearshore-Modell: gleicher Standard, niedrigere Kosten und dieselbe Zeitzone (CET).
Häufige Fragen
Woran erkennt man ein gutes Software-House?
Es beginnt beim Geschäftsziel, zeigt ein konkretes Team und Referenzen, kalkuliert den Umfang klar, übergibt das Code-Eigentum und übernimmt Verantwortung für das Ergebnis — inklusive Betrieb nach dem Go-live.
Festpreis oder Time & Material?
Festpreis bei klar umrissenem Umfang; Time & Material, wenn der Umfang erst reift. Entscheidend ist das Risikomanagement und sichtbarer Fortschritt, nicht das Modell selbst.
Was ist Vendor-Lock-in und wie vermeidet man ihn?
Die Abhängigkeit von einem Anbieter (Code, Hosting, Lizenzen, die Sie nicht übertragen können). Sie vermeiden ihn, indem Sie im Vertrag Code-Eigentum, Dokumentation und Zugang zur Infrastruktur festhalten.
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